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KiBiz Stellungnahme

 

 

Aufgrund einer im Januar 2014 verfassten Stellungnahme zum Referentenentwurf „Gesetz zur Änderung des Kinderbildungsgesetzes und weiterer Gesetze“ fand im Mai gemeinsam mit KollegInnen der dgs-LG Rheinland ein Gespräch zur vorgesehenen Neufassung des Kinderbildungsgesetzes (KIBIZ) im Familienministerium in 'Düsseldorf statt. Unsere Landesgruppe wurde dabei von Uta Kröger, Birgit Westenhoff und Alexandra Hesse vertreten.

Die dgs-Vertreter/innen machten deutlich, dass sie die besondere Betonung der Bedeutung der alltagsintegrierten Sprachförderung im Rahmen der sprachlichen Bildung, die grundsätzliche Abkehr vom Sprachstandsfeststellungsverfahren Delfin 4 sowie die Berücksichtigung kindlicher Mehrsprachigkeit begrüßen, wiesen aber darauf hin, dass bezüglich der Beobachtungsverfahren noch Konkretisierungen, Vereinbarungen oder auch Vorgaben erforderlich seien. Gegenstand der Erörterungen war insbesondere die aus dgs-Sicht im Gesetzentwurf fehlende Unterscheidung zwischen allgemeinem Sprachförderbedarf und einer therapiebedürftigen Sprachentwicklungsstörung.

In diesem Zusammenhang wurden auch die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte und die Einbeziehung von Expertise von außerhalb der Institution an der Schnittstelle von Unterstützungsbedarf bei der kindlichen Sprachentwicklung und der Notwendigkeit gezielter sprachtherapeutischer oder logopädischer Intervention thematisiert.